06.08.2026 - Viel geschehen in letzter Zeit
Was in den letzten Wochen hier ablief, hat mit Permakultur zwar rein gar nichts zu tun, aber wir berichten ja hauptsächlich von unseren Erlebnissen.
Bis Ende Juni waren wir ganz guter Dinge und beseitigten die Folgen des Sommers. Selbst unser Wegebau nahm wieder Fahrt auf, mit teils unvorhersehbaren Hindernissen. Ein umgestürzter Baum entpuppte sich als Falle. Egal was wir machten, nach einigen Sekunden mußten wir die Flucht ergreifen, denn garstige Bienen wollten es überhaupt nicht, daß wir dort arbeiteten. Nun, solche kleinen Probleme kann man aussitzen und ein paar Tage später war der Angriff vorbei.
Viel heftiger traf uns Ende Juni ein Cyberangriff. Wir halten ja immer noch ein paar kleinere Server und bieten darüber unsere alternativen Dienstleistungen an - https://michael-giebel.de -. Natürlich war der größte Server betroffen, aber nein, nicht der Server, nur die Joomla-Webseiten. Daß der Provider wegen einer Seite den ganzen Server vom Netz nahm, hatte uns dann doch schwer getroffen. Es begann ein, im nachhinein lustiger "Streit" mit einer KI. Die Abuse-Mail war nämlich auf dem Server gehostet, der nun nicht mehr erreichbar war. Das lag daran, daß wir alles, was zuvor auf einem gekündigten Server war, erstmal dort deponierten. Ok, ohne es rechtzeitig zu kontrollieren - passiert halt mal. Nur eine Antwort auf diese Mail hätte aber den Freigabe-Prozess in Gang gesetzt, ohne den wir gar ncht das eigentliche Problem beheben konnten. Mehrere Tickets endeten in der gleichen Schleife:
Wir: wir benötigen die XXX-Mail erneut, da wir keinen Zugang zu dem alten Konto haben (zwischenzeitlich geändert)
KI: Bitte beantworten Sie einfach die Mail, die Ihnen zusgeschickt wurde. - Hallo!!!???
So ging es ein paarmal hin und her, dann hatten wir wohl doch einen Menschen dran. Hat mal eben schlappe 35,- Euro gekostet, dann lief die Kiste wieder. Natürlich hat sich niemand an unsere Bitte gehalten, den Zeitunterschied zu berücksichtigen und so lief der Server schon viele Stunden, bevor wir überhaupt wach waren. Die Folge war eine erneute Suspendierung, aber unser schroffes einschreiten hat den Provider dann doch dazu bewogen, den Rechner ohne Kosten wieder frei zu geben.
Was nun begann, war ein Rennen gegen eine andere KI, nämlich die, die den ganzen Schwachsinn überhaupt in Gang gesetzt hatte. Erstmal dort reparieren, wo angemeckert wurde, dann jede Seite einzeln durchsuchen und immer wieder Rückfälle. Immerhin haben wir dabei zwei wirklich nützliche Tools gefunden (HTProtect und Admin Tools von Akeeba). Auch das "Einfallstor" (JCE) war schnell identifiziert. Bis heute gibt es für die Tools und den JCE sehr häufige Updates, ein sicheres Zeichen, daß noch lange keine Ruhe herrscht.
Es folgte ein wochenlanger Fummelkram, den wir aber heute gut im Griff haben - Arbeit am Grundstück natürlich Fehlanzeige.
Als sich an der Computerfront alles wieder beruhigt hatte und wir nur noch regelmäßige Kontrollen machten, kam der nächste Hammer. Plötzlich bekam ich Schmerzen im rechten Fuß und es ging sehr schnell, bis ich nur noch humpeln konnte und dann gar nicht mehr auftreten. Morgens auf Carmen gestützt unter extremen Schmerzen zum Tisch und am Abend retoure. Dazwischen Konzentrazion auf den Schmerz und Heilungsversuche über den Geist - Konzentration auf etwas anderes war unmöglich! Endlch ein paar Bläschen, aufstechen und dann etwas später der Schock. Eine gewaltige Eiterblase kam zum Vorschein. Wir brauchten drei Tage, um den Mut aufzubringen, diese aufzuschneiden, aber dann konnte endlich alles abfließen. Eine deutliche Entspannung, ich kann wieder auftreten, allerdings verhindert eine Entzündung in der Wade und eine im vorderen Fuß ein normales Gehen. Jetzt heißt es Geduld und eines nach dem anderen bearbeiten. Es sammelt sich immer noch einiges an Flüssigkeit an und die Wundheilung konnte noch nicht einsetzen.
So ganz nebenbei läuft natürlich das Leben weiter und auch die Hunde wollen ihr täglich Futter. Carmen fährt nach Loreto und kauft dort teuer ein, immerhin kann sie mit Karte bezahlen. Bargeld gibt es nur in Concepción und wegen der Gebühren sollte man 200,-€ abheben können. Nun, die sind nicht da, aber was soll's, wir vertrauen darauf, daß alles dann kommt, wenn wir es brauchen.
Und sonst so?
Manchmal könnte man schon resignieren.
- Wir bieten Dinge an, die vielen nützlich sein dürften, natürlich nach unserer Denkweise, freundlich, menschlich, also warum es nicht einfach mal ausprobieren?
- Wir bieten Hilfe zur dauerhaften Gewichtsreduktion an und zwar auf eine ganz andere Art und Weise. Aber dafür ist natürlich Eigenverantwortung gefragt. Aber wollten wir das nicht sowieso alle? Neugierig geworden? Schaut doch mal unter https://wsg.lebensquell-licht.de
- Wir bieten ein Leben in und mit der Natur mit extrem wenig Startkapital, welches noch nicht einmal uns zugute kommt - und gleich schreien alle: "Vorsicht, da muß doch ein Haken sein, sind halt clevere Betrüger". Schaut Euch einfach in Ruhe an, was die Gemeinschaft Sapyso zu bieten hat.
Wir finden, jeder sollte sich selbst bein Bild machen. Sprecht einfach mit uns.
Wir lassen uns trotz allem davon nicht unterkriegen und machen genauso weiter, wie bisher. Irgendwann kommt der Punkt, an dem wir lachen können. Nein, das ist keine Schadenfreude, man nennt das Gerechtigkeit.
Übrigens, egal wofür Ihr uns unterstützt, wir belohnen alles mit Anteilen an unserem Projekt. Genaueres ist in Arbeit, dauert aber noch.

