29.04.2026 - Schock in der Nacht 

Es hatte mal wieder geregnet mit Gewitter und kräftigem Wind - die ideale Kombination für einen Stromausfall. Wir gingen früh ins Bett und ich, Michael, sowie ein paar Hunde, wollten sich nochmal entleeren. Die Schlafzimmertür stand einen Spalt weit offen, draußen war es dunkel, drinnen auch nur spärliche Beleuchtung, so bekam keiner von uns etwas mit.

TarantelWir waren gerade am Einschlafen, da spürte Carmen etwas auf dem Kopf, griff reflexartig dorthin, um es zu entfernen. Ab und zu legt auch ein Hund seine Pfote auf den Kopf. Dann der Schreck. Es war zwar haarig, aber definitiv kein Hund. Ein Schrei nach Licht, aber immer noch kein Strom, also blieb nur eine LED Laterne und eine Taschenlampe mit Wackelkontakt. Schnell war der Übeltäter gefunden, eine ausgewachsene Tarantel saß auf dem Kopfkissen. Ich habe sie recht schnell eingefangen, aber da Carmen nicht gerade eine Freundin von Spinnentieren ist, war die Panik groß und wir haben uns aus Versehen gegenseitig geblendet. Sie fiel herunter und im Geiste sahen wir sie schon hinter den Batterien verschwunden sein. Sie war aber auf die Laterne gefallen und so konnte ich sie endlich nach draußen befördern.

Ich bin nach kurzer Zeit eingeschlafen, Carmen leider nicht. Es wird nun höchste Zeit für eine Notbeleuchtung. Die Batterien versorgen ja schon seit einiger Zeit unseren Kühlschrank im Notfall.