Permakultur-Siedlung

Stand des Projektes (November 2019)

Unser Projekt entwickelt sich! In den ersten Phasen haben wir schon einige Änderungen gegenüber der ursprünglichen Planung vorgenommen. Die sinnvolle Anpassung an örtliche Gegebenheiten ist die Voraussetzung für den nachhaltigen Erfolg.
Wir, das sind Carmen und Michael, leben seit September 2017 in Paraguay und haben Ende April 2018 ein 14 Hektar Grundstück in der Nähe der Stadt Concepción gefunden. Die Basis für das Projekt!

Die nächsten Schritte

Mit dem Bau des Wohngemeinschaftshauses wollten wir schon viel weiter sein, aber es kam immer etwas Wichtiges und Dringendes dazwischen. Der Herbst (in Deutschland das Frühjahr) war so naß, daß wir Lagerprobleme für Zement und trockenen Sand hatten. Der Winter und auch noch Teile des Frühjahrs waren so extrem trocken, daß der stark tonhaltige Boden hart wie Beton war. Und dann immer wieder Kühe... Wir waren wochenlang damit beschäftigt Zäune zu reparieren. Immerhin haben wir fast 4km davon und ein Teil ist leider "kuhdurchlässig". 
Seit Anfang Oktober sind wir aber voll mit dem Bau beschäftigt. Die Fundamente für die ersten Räume sind ausgehoben und zum Teil auch schon geschüttet. Wenn unsere Kraft mitspielt und keine weiteren unnatürlichen Hitzewellen unseren Arbeitseifer drosseln, geht es nun zügig weiter.
Das Wohngemeinschaftshaus wird aus einem großen Gemeinschaftsraum, einem einzelnen Haus mit Toiltten, Duschen und einer Waschküche, sowie 4 privaten Schlafzimmern für jeweils 2 Personen bestehen. Die einzelnen Zimmer werden ca. 20m² groß sein. Alle Räume werden architektonisch, als nubische Gewölbe ausgeführt, die später teilweise mit Erdreich bedeckt werden, im Stile eines Hobbithauses. Das sieht nicht nur urig aus, sondern liefert auch ein ganz wunderbares Raumklima.

Hobbithäuser mit nubischem Gewölbe

Ein nubisches Gewölbe hat verschiedene Vorzüge. Es läßt sich ohne Tragkonstruktion erbauen und hat in den Fundamenten fast keinen sog. Gewölbeschub. Das liegt daran, daß es der "Kettenlinie" folgt. Auch dies kann man sich sehr leicht vorstellen: Man nehme eine Eisenkette und halte diese an ihren Enden fest, so daß die Kette durchhängt. Der entstehende Bogen ist kein Kreisbogen. Hobbithaus haben wir es genannt, da dieses aus Rundungen bestehende Haus auch noch teilweise begrünt werden soll und dann eine gewisse Ähnlichkeit zu den Häusern aus der bekannten Filmreihe bietet.

Weitere Häuser

Die weitere Planung sieht dann nicht nur ein zweites Gemeinschaftshaus vor, sondern auch kleine, autarke Häuser – alle im Stil von Hobbithäusern.


In unseren Anfangsplanungen, bei denen verschiedene Re-Finanzierungen durchgerechnet wurden, haben sich immer wieder zwei Varianten als fair und logisch erwiesen:

1. Die Wohn-Anlage

Die Wohn-Anlage ist eine ideale Möglichkeit mit sehr kleinem Geldbeutel etwas aufzubauen. Egal, ob man es "nur" als Investition mit schneller Amortisation ansieht oder als eine Art "Bausparvertrag" für das spätere Leben in Paraguay. Die Wohn-Anlage entlastet die CO2-Bilanz nachhaltig, denn wir pflanzen und/oder pflegen dafür einige Bäume (je nach Höhe) - und dies dauerhaft.

2. Erst günstig, später kostenlos wohnen

Alle Räumlichkeiten werden erst einmal sehr günstig vermietet!
Die Höhe der Miete richtet sich hierbei nach der Größe des Objektes und der Dauer des Aufenthalts. Nach einer anfänglichen Staffelung nach Wochen- oder Monatsmieten wird es auch danach immer günstiger und nach 10 Jahren kann der ehemalige Mieter weiterhin mietkostenfrei dort wohnen.

Natürlich gehört auch ein Stück Land zur Eigenversorgung bei beiden Modellen dazu und die Modelle sind beliebig kombinierbar. Wir sind da sehr flexibel .
Bei Interesse, nehmt einfach Kontakt mit uns auf.

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Ananas